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Kurzes über Schwarzenfeld

Schwarzenfeld Naab 2012 01

Schwarzenfeld liegt in der Region Oberpfalz-Nord am Zusammenfluss der Naab und der Schwarzach am nördlichen Ende des Oberpfälzer Seenlands. Der Ort wird am 17. April 1015 erstmals in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Heinrich II. an das Bistum Bamberg als Suarzinvelt erwähnt.

Das Wappen Schwarzenfelds ist ein Entwurf des Volksschullehrers, Gemeinderats und Hobbykünstlers Karl Denk von 1963. Blasonierung: Durch einen silbernen Wellenbalken geteilt von Schwarz und Blau; oben eine durchgehende goldene Brücke mit Zollhaus, unten ein silberner Karpfen. Im oberen Feld stilisierte Brücke mit Zollhäuschen in der Mitte ganz in Gelb vor schwarzem Grund (für Schwarzenfeld) über die Naab; die Brücke war Teil der bedeutenden Handelsstraße von Nürnberg nach Prag (genauer: der unter Karl IV. "Verbotenen Straße", einem Alternativweg zur Goldenen Straße, der ab etwa 1490 vermehrt genutzt wurde). Die Naab wird darunter als stilisiertes Wellenband (schwarz-silbern) angedeutet. Im dadurch vom oberen Feld abgegrenzten unteren Teil des Wappens ein silberner Karpfen vor blauem Grund. Die Farben sind die der Grafen von Leuchtenberg, die das Gebiet lange Zeit beherrschten. Die spärlichen Schuppen auf dem Rücken des Karpfens zeigen einen "Spiegelkarpfen", dieser symbolisiert die große Bedeutung der Karpfenzucht für den Ort.

Der Schwarzenfelder Imagefilm



Das Oberpfälzer Seenland

Oberpfälzer Seenland 2012 03

Das Oberpfälzer Seenland ist eine Seenlandschaft zwischen Schwandorf und Wackersdorf.
Nach Ende des Tagebaus im Oberpfälzer Braunkohlerevier 1982 wurden im Zuge eines Konzeptes zur Neugestaltung der Flächen die ehemaligen Tagebaugruben mit Wasser gefüllt. Die gesamte Wasserfläche beträgt über 800 Hektar.
Einige der Seen wurden für den Badebetrieb und Wassersport erschlossen. Der größte See ist der Steinberger See mit einer Fläche von 186 Hektar und einer maximalen Tiefe von 50 Metern. Weitere für Freizeitaktivitäten erschlossene Seen sind Murner See, Brückelsee, Ausee, Klausensee bei Schwandorf, Hammersee in Bodenwöhr, Grüner See bei Schwarzenfeld, Mühlweiher bei Thanstein. Daneben gibt es noch eine große Anzahl von Weihern, die touristisch nicht erschlossen sind. Die Seen sind nahezu alle künstlich durch Braunkohletagebau oder Kiesabbau entstanden. Das Wasser der Braunkohleseen ist aufgrund von Auswaschungen am Grund sauer, der Fischbestand ist deshalb begrenzt oder nicht vorhanden, entwickelt sich aber. Auch die Vegetation entlang der Ufer (Schilf) oder im Wasser (Algen) entwickelt sich nur sehr langsam bis überhaupt nicht. Die ehemaligen Kiesgruben werden unter anderem meist von Fischereivereinen genutzt.

Das Oberpfälzer Seenland
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